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Flächensuche

Unter der Flächensuche versteht man die Suche nach vermissten Personen im "unwegsamen" Gelände. Dies können sowohl Kinder, wie auch Erwachsene sein, Sportler, Spaziergänger, verwirrte, orientierungslose oder suizidal veranlagte Menschen sein, die möglichst schnell aufgefunden werden müssen.
Der Hund wird darauf ausgebildet, zusammen mit seinem Hundeführer ein ihm zugewiesenes Gebiet selbständig abzusuchen und jede darin befindliche Person, die sich untypisch verhält, anzuzeigen. Sprich Staffel-Kameraden, Polizisten oder Spaziergänger werden vom Hund zwar registriert, aber ignoriert und nur zu Personen die in das Raster "hilfebedürftig" fallen, wird der Hundeführer vom Hund hinzugerufen.
Dies kann einerseits durch Verbellen geschehen, was bedeutet, dass der Hund in unmittelbarer Nähe der aufgefundenen Person bleibt und so lange freudig bellt, bis Frauchen oder Herrchen ebenfalls dazukommen.

Für eher ruhigere Hunde die sich im Bellen nicht so wohl fühlen, eignen sich zwei weitere Anzeigearten: Zum einen das Bringseln, bei dem der Hund beim Auffinden ein kleines Leder- oder Stoff-Bringsel, welches er am Halsband trägt, ins Maul nimmt und damit zum Hundeführer läuft um den Fund zu signalisieren. Gemeinsam mit dem Hundeführer gehts dann zurück zur Person. Alternativ hierzu  kann der Hund auch rückverweisen. D.h. der Hund läuft zum Hundeführer zurück, nimmt dabei allerdings kein Bringsel auf, sondern bellt Frauchen oder Herrchen an, um den Fund kundzutun.
Aufgebaut wird die Ausbildung über Eigen- zu Eigen/Fremd- und schließlich Fremdanzeigen. Eigenanzeigen bedeuten, dass der Hundeführer selbst vom Hund wegläuft während der Hund festgehalten wird. Da der Hund natürlich zu seinem "Chef" will, rennt er hinter ihm her sobald er von der Leine ist. Er wird mit Futter oder Spiel belohnt, sobald er beim Hundeführer ist und lernt so, dass es toll ist jemanden zu finden. Im Laufe der Ausbildung wird die Distanz dann stückweise vergrößert, Herrchen geht nicht mehr allein weg, sondern mit einer anderen Person, dann bleibt der Hundeführer beim Hund und schickt ihn los und schlußendlich lernt der Hund so, dass er nach Personen suchen soll, die sich irgendwie "anders" verhalten als normale Passanten.

Wichtig dabei ist, dass die Arbeit für den Hund immer Spiel und Spaß ist und jede Suche oder Anzeige positiv endet, damit er auch beim nächsten Mal voller Elan und Motivation loslegt.

Fotos: Nicolas Herdin