Ausbildung zum Rettungshund
Eigentlich ist es nicht richtig, von der Ausbildung zum Rettungshund zu sprechen, da nicht nur der Hund sondern das Team aus Hund und Mensch ausgebildet wird.
Ziel der Ausbildung ist es, aus Hundeführer(in) und Hund ein eingespieltes Team zu formen, dass auch in extremen Stresssituationen seine Aufgabe zuverlässig erfüllt.
Der erste Schritt...
... besteht einfach darin, uns bei einem Training zu besuchen. Hierfür sollte man am besten telefonisch einen Termin ausmachen, da wir kein festes Übungsgelände haben, sondern immer in unterschiedlichen Wäldern oder Abrissgeländen üben.
Wen dann der erste Eindruck und die Aussicht, den Großteil seiner Freizeit in Zukunft mit der Rettungshundestaffel zu verbringen (immerhin gut 1000 Stunden im Jahr), nicht abgeschreckt hat, der absolviert mit dem Hund zusammen eine ein- bis zwei-jährige Ausbildung, in der einerseits der Hund lernt, dass es eigentlich nichts Schöneres gibt als Menschen zu finden, die sich im Wald "verirrt" haben oder die es irgendwie geschafft haben unter irgendwelche Trümmerhaufen zu kriechen. Parallel dazu wird Herrchen und Frauchen der Umgang mit Karte und Kompass, dem BOS-Funk, die richtige Einsatztaktik und vieles mehr, wie Erste Hilfe am Hund, Kynologie und natürlich auch ein fundiertes sanitätsdienstliches Grundwissen vermittelt. Dies erfolgt zum Großteil innerhalb der Staffel durch eigene Ausbilder, teilweise jedoch auch durch die Spezialisten des Kreisverbandes oder die Polizei.
In Nürtingen/Kirchheim werden die Rettungshundeteams in vier Bereichen oder Disziplinen ausgebildet: